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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Friedhofsgesellschaften und Bestattungsinstituten&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Vor über dreißig Jahren begann ein Frankfurter Sammler, hauptberuflich Mediziner, mit großem Elan eine Sammlung „Historischer Wertpapiere“ unter dem Motto „Von der Wiege bis zur Bahre“ aufzubauen. Die interessantesten, teilweise auch ungewöhnlichsten Werte seiner heute sehr umfangreichen Sammlung sind 66 Historische Wertpapiere von Friedhöfen und Bestattungsinstituten, die wir ihnen hier im virtuellen Wertpapiermuseum des EDHAC erstmals vorstellen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a title="Bradford Cemetery" href="http://www.wertpapiermuseum.de/museum_bilder/mf031.jpg" target="_blank"&gt;Bradford Cemetery&lt;/a&gt;, schmucke Friedhofsaktie aus Yorkshire, wo auch der berühmte Pudding herkommt. Die Aktionäre brauchten bei Gründung 1853 nur 3 Pfund und Six Pence einzuzahlen, für die restlichen 6 Pfund, 19 Shilling und Six Pence konnten sie sich bis 1907 - fast 50 Jahre - Zeit lassen. Rückseitig viele Übertragungen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besagter Sammler wurde insbesondere wegen seiner Friedhofsaktien von einigen Sammlerkollegen bestaunt, von anderen belächelt. Wie kann jemand nur Friedhofsaktien sammeln? Und vielleicht auch noch verschenken? Und schon fand sich 1992 in der Fachzeitschrift „Der Wertpapiersammler“ eine herrliche Glosse über einen Sammler der zur Promotion Historischer Wertpapiere Friedhofsaktien verschenkte. So titelte der Bericht: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Friedhofsaktien - ganz neue Erkenntnisse&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Redaktion schätzt sich glücklich, Arnold S. Marketier als neuen Gastautor gewonnen zu haben. Marketier hat sich im Stillen seit Jahren intensiv um die Verbreitung unseres Hobbys ungemein verdient gemacht. Er wird Ihnen seine oft ganz unkonventionellen Ideen zur Promotion des Marktes von Historischen Wertpapieren vorstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie Sie sich denken können, bin ich häufig zu gesellschaftlichen Anlässen eingeladen. Die Leute wissen nämlich, dass ich keine Blumen und keine Flasche Wein mitbringe, sondern ein altes Wertpapier, das ich auf meinen ausgedehnten Reisen, z.B. in England und den USA durch meine zugegebenermaßen guten Beziehungen zum Teil sehr günstig einkaufen kann. Da ich schon jetzt weit mehr Papiere habe, als ich Einladungen entgegennehmen kann, habe ich mich überreden lassen, diesen und ähnliche Geheimtipps einem begrenzten und - wie mir versichert wird - exklusiven Publikum zugänglich zu machen. Die einzigen Einladungen, die ich früher immer ausschlug, waren Beerdigungen. Erst nach dem mir vor ein paar Jahren ein Posten Friedhofsaktien in die Hände fiel, änderte sich meine Haltung grundlegend. Sie wissen selbst, wieviel Erklärungsarbeit nötig ist, auch nur einen einzigen neuen Sammler zu gewinnen. Auf gewöhnlichen Festen musste ich mich oft ärgern, wenn sich Gäste den Erläuterungen zu meinem Gastgeschenk manchmal schon nach zehn oder zwanzig Minuten entzogen. Ganz anders Beerdigungen. Hier habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht. Die Leute sind hier viel aufnahmebereiter. Aber es gibt ein paar Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen: &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Nur Friedhofsaktien in dezenter Aufmachung schenken (nicht in den grellen Farben, wie sie vielleicht auf Haiti üblich sind).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Rahmung unbedingt in Holz, schlichtes schwarz, keinesfalls in eleganter Lackierung oder schwarzem Plastik.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Aktie darf den Hinterbliebenen auf keinen Fall gleich am Anfang überreicht werden.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Kommen Sie nicht zu früh (zu wenig Publikum) und nicht zu spät (begräbnisübliche Endheiterkeit schon zu weit fortgeschritten).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Sprechen Sie, bevor Sie für Ihre Rede um Gehör bitten, kurz mit dem Geistlichen unter vier Augen (über das Wetter oder sonst Unverbindliches); das erhöht sofort Ihre Bedeutung in den Augen der Besucher, von denen die meisten Sie nicht kennen.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Bei Ihrer Gedenkrede sollten Sie den Namen des Verstorbenen bereit haben (notfalls Spickzettel) und am Anfang auch erwähnen; ein paar Worte über die Vergänglichkeit schlechthin, was sofort die Brücke schlägt zu den Wertpapieren untergegangener Unternehmen. Es folgt ein kurzer Abriss über die Preisentwicklung seit 1973 im Vergleich zu Briefmarken, Münzen und Impressionisten mit dem ungefähren Nachholbedarf. Ein kurzer Ausflug zu Friedhofsaktien, spezielle Würdigung des Mitbringsels, führt zu dem traurigen Anlass zurück. Hier ist jetzt etwas Humor durchaus erlaubt, besonders wenn der sich nicht selten für das Ableben des Verstorbenen verantwortliche Chirurg unter den Trauergästen befindet.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Folgender Scherz hat sich ganz gut bewährt: „Dass die Initiatoren und Hauptaktionäre von Friedhofs- und Bestattungsunternehmen aus naheliegenden Gründen meist Mediziner waren, grenzt an üble Nachrede. In Wirklichkeit ist allgemein bekannt, dass sie sich dabei durch Trustees oder sonstige Strohmänner vertreten ließen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend erwähnen Sie das Bedauern, das der Verblichene empfunden haben mag, eben diesem Vortrag nicht beigewohnt haben zu können. Dann: Die Übergabe der gerahmten Friedhofsaktie an den Haupterben. Ich kann mir schon denken, dass mancher Leser diese meine Bemühungen für lächerlich und unpassend hält. Er mag sich gesagt sein lassen, dass trotz steigender Lebenserwartung die Zahl der Begräbnisse unablässig zunehmen wird, und ich, wenn es sich einrichten lässt, auf seiner Veranstaltung vielleicht das letzte Wort haben könnte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Die englische Cambridger Friedhofsgesellschaft wurde 1842 mit einem Kapital von 2.500 Pfund, eingeteilt in 250 Anteile über je 10 Pfund, gegründet. Die Gesellschaft übernahm den Histon Road Cemetery. Dieser Friehof wurde 1935 von der Stadt Cambridge übernommen und wird seit 2007 von dem Cambridge City Council betrieben.</text>
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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Informationstechnologie-Unternehmen&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Das ursprüngliche Ziel der 1937 gegründeten Firma Canon war, preisgünstige Nachbauten der damals technisch führenden Kleinbildkameras von Leica und Contax herzustellen. Das Portfolio wurde erweitert durch Kopierer, Scanner und Drucker. In den 80er Jahren wurden auch Heimcomputer mit dem standardisierten Betriebsystem MSX angeboten.</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Vor über dreißig Jahren begann ein Frankfurter Sammler, hauptberuflich Mediziner, mit großem Elan eine Sammlung „Historischer Wertpapiere“ unter dem Motto „Von der Wiege bis zur Bahre“ aufzubauen. Die interessantesten, teilweise auch ungewöhnlichsten Werte seiner heute sehr umfangreichen Sammlung sind 66 Historische Wertpapiere von Friedhöfen und Bestattungsinstituten, die wir ihnen hier im virtuellen Wertpapiermuseum des EDHAC erstmals vorstellen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a title="Bradford Cemetery" href="http://www.wertpapiermuseum.de/museum_bilder/mf031.jpg" target="_blank"&gt;Bradford Cemetery&lt;/a&gt;, schmucke Friedhofsaktie aus Yorkshire, wo auch der berühmte Pudding herkommt. Die Aktionäre brauchten bei Gründung 1853 nur 3 Pfund und Six Pence einzuzahlen, für die restlichen 6 Pfund, 19 Shilling und Six Pence konnten sie sich bis 1907 - fast 50 Jahre - Zeit lassen. Rückseitig viele Übertragungen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besagter Sammler wurde insbesondere wegen seiner Friedhofsaktien von einigen Sammlerkollegen bestaunt, von anderen belächelt. Wie kann jemand nur Friedhofsaktien sammeln? Und vielleicht auch noch verschenken? Und schon fand sich 1992 in der Fachzeitschrift „Der Wertpapiersammler“ eine herrliche Glosse über einen Sammler der zur Promotion Historischer Wertpapiere Friedhofsaktien verschenkte. So titelte der Bericht: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Friedhofsaktien - ganz neue Erkenntnisse&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Redaktion schätzt sich glücklich, Arnold S. Marketier als neuen Gastautor gewonnen zu haben. Marketier hat sich im Stillen seit Jahren intensiv um die Verbreitung unseres Hobbys ungemein verdient gemacht. Er wird Ihnen seine oft ganz unkonventionellen Ideen zur Promotion des Marktes von Historischen Wertpapieren vorstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie Sie sich denken können, bin ich häufig zu gesellschaftlichen Anlässen eingeladen. Die Leute wissen nämlich, dass ich keine Blumen und keine Flasche Wein mitbringe, sondern ein altes Wertpapier, das ich auf meinen ausgedehnten Reisen, z.B. in England und den USA durch meine zugegebenermaßen guten Beziehungen zum Teil sehr günstig einkaufen kann. Da ich schon jetzt weit mehr Papiere habe, als ich Einladungen entgegennehmen kann, habe ich mich überreden lassen, diesen und ähnliche Geheimtipps einem begrenzten und - wie mir versichert wird - exklusiven Publikum zugänglich zu machen. Die einzigen Einladungen, die ich früher immer ausschlug, waren Beerdigungen. Erst nach dem mir vor ein paar Jahren ein Posten Friedhofsaktien in die Hände fiel, änderte sich meine Haltung grundlegend. Sie wissen selbst, wieviel Erklärungsarbeit nötig ist, auch nur einen einzigen neuen Sammler zu gewinnen. Auf gewöhnlichen Festen musste ich mich oft ärgern, wenn sich Gäste den Erläuterungen zu meinem Gastgeschenk manchmal schon nach zehn oder zwanzig Minuten entzogen. Ganz anders Beerdigungen. Hier habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht. Die Leute sind hier viel aufnahmebereiter. Aber es gibt ein paar Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen: &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Nur Friedhofsaktien in dezenter Aufmachung schenken (nicht in den grellen Farben, wie sie vielleicht auf Haiti üblich sind).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Rahmung unbedingt in Holz, schlichtes schwarz, keinesfalls in eleganter Lackierung oder schwarzem Plastik.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Aktie darf den Hinterbliebenen auf keinen Fall gleich am Anfang überreicht werden.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Kommen Sie nicht zu früh (zu wenig Publikum) und nicht zu spät (begräbnisübliche Endheiterkeit schon zu weit fortgeschritten).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Sprechen Sie, bevor Sie für Ihre Rede um Gehör bitten, kurz mit dem Geistlichen unter vier Augen (über das Wetter oder sonst Unverbindliches); das erhöht sofort Ihre Bedeutung in den Augen der Besucher, von denen die meisten Sie nicht kennen.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Bei Ihrer Gedenkrede sollten Sie den Namen des Verstorbenen bereit haben (notfalls Spickzettel) und am Anfang auch erwähnen; ein paar Worte über die Vergänglichkeit schlechthin, was sofort die Brücke schlägt zu den Wertpapieren untergegangener Unternehmen. Es folgt ein kurzer Abriss über die Preisentwicklung seit 1973 im Vergleich zu Briefmarken, Münzen und Impressionisten mit dem ungefähren Nachholbedarf. Ein kurzer Ausflug zu Friedhofsaktien, spezielle Würdigung des Mitbringsels, führt zu dem traurigen Anlass zurück. Hier ist jetzt etwas Humor durchaus erlaubt, besonders wenn der sich nicht selten für das Ableben des Verstorbenen verantwortliche Chirurg unter den Trauergästen befindet.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Folgender Scherz hat sich ganz gut bewährt: „Dass die Initiatoren und Hauptaktionäre von Friedhofs- und Bestattungsunternehmen aus naheliegenden Gründen meist Mediziner waren, grenzt an üble Nachrede. In Wirklichkeit ist allgemein bekannt, dass sie sich dabei durch Trustees oder sonstige Strohmänner vertreten ließen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend erwähnen Sie das Bedauern, das der Verblichene empfunden haben mag, eben diesem Vortrag nicht beigewohnt haben zu können. Dann: Die Übergabe der gerahmten Friedhofsaktie an den Haupterben. Ich kann mir schon denken, dass mancher Leser diese meine Bemühungen für lächerlich und unpassend hält. Er mag sich gesagt sein lassen, dass trotz steigender Lebenserwartung die Zahl der Begräbnisse unablässig zunehmen wird, und ich, wenn es sich einrichten lässt, auf seiner Veranstaltung vielleicht das letzte Wort haben könnte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</text>
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&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a title="Bradford Cemetery" href="http://www.wertpapiermuseum.de/museum_bilder/mf031.jpg" target="_blank"&gt;Bradford Cemetery&lt;/a&gt;, schmucke Friedhofsaktie aus Yorkshire, wo auch der berühmte Pudding herkommt. Die Aktionäre brauchten bei Gründung 1853 nur 3 Pfund und Six Pence einzuzahlen, für die restlichen 6 Pfund, 19 Shilling und Six Pence konnten sie sich bis 1907 - fast 50 Jahre - Zeit lassen. Rückseitig viele Übertragungen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besagter Sammler wurde insbesondere wegen seiner Friedhofsaktien von einigen Sammlerkollegen bestaunt, von anderen belächelt. Wie kann jemand nur Friedhofsaktien sammeln? Und vielleicht auch noch verschenken? Und schon fand sich 1992 in der Fachzeitschrift „Der Wertpapiersammler“ eine herrliche Glosse über einen Sammler der zur Promotion Historischer Wertpapiere Friedhofsaktien verschenkte. So titelte der Bericht: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Friedhofsaktien - ganz neue Erkenntnisse&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Redaktion schätzt sich glücklich, Arnold S. Marketier als neuen Gastautor gewonnen zu haben. Marketier hat sich im Stillen seit Jahren intensiv um die Verbreitung unseres Hobbys ungemein verdient gemacht. Er wird Ihnen seine oft ganz unkonventionellen Ideen zur Promotion des Marktes von Historischen Wertpapieren vorstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie Sie sich denken können, bin ich häufig zu gesellschaftlichen Anlässen eingeladen. Die Leute wissen nämlich, dass ich keine Blumen und keine Flasche Wein mitbringe, sondern ein altes Wertpapier, das ich auf meinen ausgedehnten Reisen, z.B. in England und den USA durch meine zugegebenermaßen guten Beziehungen zum Teil sehr günstig einkaufen kann. Da ich schon jetzt weit mehr Papiere habe, als ich Einladungen entgegennehmen kann, habe ich mich überreden lassen, diesen und ähnliche Geheimtipps einem begrenzten und - wie mir versichert wird - exklusiven Publikum zugänglich zu machen. Die einzigen Einladungen, die ich früher immer ausschlug, waren Beerdigungen. Erst nach dem mir vor ein paar Jahren ein Posten Friedhofsaktien in die Hände fiel, änderte sich meine Haltung grundlegend. Sie wissen selbst, wieviel Erklärungsarbeit nötig ist, auch nur einen einzigen neuen Sammler zu gewinnen. Auf gewöhnlichen Festen musste ich mich oft ärgern, wenn sich Gäste den Erläuterungen zu meinem Gastgeschenk manchmal schon nach zehn oder zwanzig Minuten entzogen. Ganz anders Beerdigungen. Hier habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht. Die Leute sind hier viel aufnahmebereiter. Aber es gibt ein paar Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen: &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Nur Friedhofsaktien in dezenter Aufmachung schenken (nicht in den grellen Farben, wie sie vielleicht auf Haiti üblich sind).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Rahmung unbedingt in Holz, schlichtes schwarz, keinesfalls in eleganter Lackierung oder schwarzem Plastik.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Aktie darf den Hinterbliebenen auf keinen Fall gleich am Anfang überreicht werden.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Kommen Sie nicht zu früh (zu wenig Publikum) und nicht zu spät (begräbnisübliche Endheiterkeit schon zu weit fortgeschritten).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Sprechen Sie, bevor Sie für Ihre Rede um Gehör bitten, kurz mit dem Geistlichen unter vier Augen (über das Wetter oder sonst Unverbindliches); das erhöht sofort Ihre Bedeutung in den Augen der Besucher, von denen die meisten Sie nicht kennen.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Bei Ihrer Gedenkrede sollten Sie den Namen des Verstorbenen bereit haben (notfalls Spickzettel) und am Anfang auch erwähnen; ein paar Worte über die Vergänglichkeit schlechthin, was sofort die Brücke schlägt zu den Wertpapieren untergegangener Unternehmen. Es folgt ein kurzer Abriss über die Preisentwicklung seit 1973 im Vergleich zu Briefmarken, Münzen und Impressionisten mit dem ungefähren Nachholbedarf. Ein kurzer Ausflug zu Friedhofsaktien, spezielle Würdigung des Mitbringsels, führt zu dem traurigen Anlass zurück. Hier ist jetzt etwas Humor durchaus erlaubt, besonders wenn der sich nicht selten für das Ableben des Verstorbenen verantwortliche Chirurg unter den Trauergästen befindet.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Folgender Scherz hat sich ganz gut bewährt: „Dass die Initiatoren und Hauptaktionäre von Friedhofs- und Bestattungsunternehmen aus naheliegenden Gründen meist Mediziner waren, grenzt an üble Nachrede. In Wirklichkeit ist allgemein bekannt, dass sie sich dabei durch Trustees oder sonstige Strohmänner vertreten ließen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend erwähnen Sie das Bedauern, das der Verblichene empfunden haben mag, eben diesem Vortrag nicht beigewohnt haben zu können. Dann: Die Übergabe der gerahmten Friedhofsaktie an den Haupterben. Ich kann mir schon denken, dass mancher Leser diese meine Bemühungen für lächerlich und unpassend hält. Er mag sich gesagt sein lassen, dass trotz steigender Lebenserwartung die Zahl der Begräbnisse unablässig zunehmen wird, und ich, wenn es sich einrichten lässt, auf seiner Veranstaltung vielleicht das letzte Wort haben könnte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</text>
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Sollte dem Dateinamen der Abbildung entsprechen, z.B. mf001.jpg</description>
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                  <text>&lt;strong&gt;250 Jahre Versicherungsgeschichte auf Aktien&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Der Düsseldorfer Versicherungsexperte Klaus Schiefer betreibt seit vielen Jahrzehnten ein exklusives und berufsbezogenes Hobby: Er sammelt seit 30 Jahren „Historische Wertpapiere“ von Versicherungsgesellschaften. Historische Wertpapiere, auch Nonvaleurs genannt, sind alte Aktien und Anleihen ohne Börsenwert, also alte Urkunden, die bei Sammlern durchaus hoch im Kurs stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schiefer hat sich in seiner Sammelleidenschaft schon frühzeitig auf Assekuranzwerte spezialisiert und mittlerweile eine umfangreiche Sammlung aufgebaut. Dennoch ist er immer noch auf der Suche nach unbekannten Wertpapieren und Emissionen aus der Assekuranz, da bisher noch nicht von jeder Aktiengesellschaft, die in Börsenhandbüchern gelistet sind, ein Sammlerstück bekannt geworden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wertpapierhandelsgesetz erklärt allgemeingültig, dass ein Wertpapier eine Art Urkunde ist, die ein Vermögensanteilsrecht oder ein Gläubigerrecht verbrieft (Aktien, Anteilscheine, Schuldverschreibungen, Optionsscheine, Mitgliedsscheine, etc.).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einigen Jahren beschloss Klaus Schiefer in einem katalogähnlichen Fachbuch unter dem Arbeitstitel „250 Jahre Versicherungsgeschichte auf Aktien 1765 – 2015“ die Geschichte der Deutschen Versicherungsgesellschaften dokumentiert mit Historischen Wertpapieren darzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für das Vorwort konnte er Dr. Marc Surminski von der Zeitschrift für Versicherungswesen gewinnen, das gemeinsame Credo: Versicherungen sind ein unsichtbares Produkt. Versicherungsaktien machen es sichtbar. In Versicherungsaktien spiegelt sich höchst anschaulich die Geschichte der Assekuranz wider.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Börse und Versicherungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Börse und Versicherungsunternehmen haben eine symbiotische Beziehung. Einerseits sind viele Versicherungsgesellschaften an der Börse notiert, andererseits suchen Versicherungen an der Börse immer Geldanlagemöglichkeiten für verschiedene Fristigkeiten. Das ist sogar eine gesetzliche Auflage für Versicherungen: täglich die Geldansprüche aus den Versicherungsverträgen gewährleisten zu können.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Der Versicherungsgedanke&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Versicherungsgedanke, das wirtschaftliche Risiko des zufälligen Untergangs abzusichern, findet sich schon in der Frühform der Familie, der Gilden oder Gefahrengemeinschaften.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1692 entwickelte sich das Kaffeehaus Lloyds zu einem Versicherer, der in der heutigen Zeit dafür bekannt ist, dass alles versicherbar ist (gegen entsprechende Prämie).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;1713 entstand die Hypothese des Gesetzes der „Großen Zahl“: Je größer die beobachtete Masse, desto geringer ist der Zufall (in der statistischen Massenbetrachtung). Je mehr Personen also eine Versicherung abschließen, desto kalkulierbarer und berechenbarer ist der möglicherweise anfallende Schaden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Laufe der Jahrhunderte hat sich in Deutschland die Versicherungslandschaft in drei verschiedene Anbieterkategorien entwickelt: den Versicherungsgesellschaften in Form einer Aktiengesellschaft, den öffentlichen (staatlichen) Anstalten und den Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;1765 wurden in Berlin und Hamburg völlig unabhängig voneinander die ersten Aktiengesellschaften gegründet, die auf dem Gebiet der Versicherung tätig wurden. Leider sind von beiden Gesellschaften bisher keine Wertpapiere im Sammlermarkt bekannt geworden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mitte des 19. Jahrhunderts kam es dann zu einem Gründerboom. In den darauf folgenden Jahrzehnten entstanden etwa 30 Versicherungsgesellschaften, die sich an heute noch bekannten Versicherungs-Standorten ansiedelten: Aachen, Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Mannheim, Mönchengladbach, München, Neuss, Nürnberg, Stuttgart, Wiesbaden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Schiefers Fachbuch ist eine Fundgrube für Kenner historische Wertpapiere – und eine anregende Lektüre für jeden Leser, der sich für die Geschichte der deutschen Versicherungswirtschaft interessiert. Das Werk beinhaltet auf mehr als 400 Seiten ein Listing von 2189 Wertpapieren von 430 Emittenten, 290 Firmenporträts mit 445 Farbabbildungen – ein Werk nicht nur zum Durchblättern. Es werden nur Assekuranzgesellschaften beschrieben, die während ihrer Geschäftstätigkeit Wertpapiere in einer Deutschen Währung herausgegeben haben und mindestens ein „Beleg“ auf dem Sammlermarkt für „Historische Wertpapiere“ bekannt geworden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch zeigt die Vielfalt der historischen Wertpapiere von Versicherungsgesellschaften. Gleichzeitig liefert es auch einen Abriss der Assekuranzgeschichte, in dem es längst vergessene Gesellschaften über ihre Aktien wieder zum Leben erweckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es illustriert den Weg der kunstvollen Gestaltungsvielfalt des 19. Jahrhunderts in früheren Zeiten mit den besten Graveuren, Stahl- und Kupferstechern und bekannten Malern, die engagiert wurden bei der Gestaltung der Wertpapiere, bis hin in unsere heutige eher nüchterne Welt der symbolischen Darstellung der Geschäftstätigkeit eines Versicherers auf seinen Wertpapieren.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;
&lt;p&gt;Schiefer, Klaus, &lt;a title="Schiefer, Klaus, 250 Jahre Versicherungsgeschichte auf Aktien" href="http://www.wertpapiermuseum.de/museum_bilder/buch250vu.jpg" target="_blank"&gt;250 Jahre Versicherungsgeschichte auf Aktien 1765-2015&lt;/a&gt;, Ein Grundriss durch die Geschichte der Deutschen Versicherungsgesellschaften mit Historischen Wertpapieren, rund 400 Seiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das neue Buch ist erhältlich für 79 € bei:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nonvaleur Concept Klaus Schiefer&lt;br /&gt; Am Röttchen 56&lt;br /&gt; 40468 Düsseldorf&lt;br /&gt; Telefon 0211-422 92 65&lt;br /&gt;&lt;a href="mailto:info@ncks.de"&gt;info@ncks.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://shop.strato.de/epages/219800.sf" target="_blank"&gt;Nonvaleur Concept&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Klaus Schiefers Firma Nonvaleur Concept ist seit mehr als 20 Jahren mit dem Service rund um Historische Wertpapiere befasst. Zu den Schwerpunkten gehören der Handel, die Durchführung von Auktionen unter dem Label AWS Auktionshaus Wertpapiere Sammeln sowie die Erstellung von Gutachten über die Echtheit sowie den Wert von Historischen Wertpapieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Das eWertpapiermuseum des EDHAC stellt Ihnen an dieser Stelle einige repräsentative Exemplare aus der Sammlung von Klaus Schiefer vor.&lt;/h3&gt;</text>
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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Informationstechnologie-Unternehmen&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Im Jahr 1975 entstand die Firma CII Honeywell Bull - Compagnie Internationale pour l`Informatique aus dem Zusammenschluss von CII und Honeywell. 1982 erfolgte die Verstaatlichung und die Verschmelzung mit anderen französischen Computerfirmen zur Groupe Bull.</text>
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        <name>Dublin Core</name>
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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Informationstechnologie-Unternehmen&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Im Jahr 1984 wurde Cisco Systems Inc. von einer Gruppe von Wissenschaftler in San Francisco  mit dem Ziel gegründet, die Vernetzung von Computern zu vereinfachen und deren Effizienz zu steigern. 1986 wurde der erste Multiprotokoll-Router auf den Markt gebracht. Cisco Systems bietet sehr erfolgreich seine Netzwerkprodukte wie  Router, Switche und Firewalls weltweit an. Der Name Cisco leitet sich von „San Francisco“ ab.</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Association Française des Collectionneurs de Titres anciens: Französischer Wertpapiersammler-Verein, aus dem 1997 die Association des Collectionneurs de Titres Financiers (ACTIF) entstand. Die Abbildung zeigt einen Drucker, der auf Endlospapier ausdruckt. Früher wurde hauptsächlich solches Papier im Rechenzentrum verwendet.</text>
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          <name>Nummer</name>
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Sollte dem Dateinamen der Abbildung entsprechen, z.B. mf001.jpg</description>
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              <text>&lt;a title="A.C.T.I.F." href="http://actif.associatio.fr/" target="_blank"&gt;A.C.T.I.F.&lt;/a&gt;</text>
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        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Informationstechnologie-Unternehmen&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Das Unternehmen Commodore wurde 1954 gegründet und produzierte anfangs Schreibmaschinen, später auch Taschenrechner. Der erste Commodore-Computer kam 1977 auf den Markt. In den 1980er und zu Beginn der 1990er Jahren beherrschte Commodore den Homecomputer-Markt. Mit dem Aufkommen der IBM-kompatiblen PCs schrumpfte der Absatz der Commodore-Computer. 1994 ging die Firma in Insolvenz. Der Markenname Commodore wird heute für Smartphones verwendet, die einen C64- und Amiga-Emulator haben sollen, mit dem alte Commodore-Spiele auf dem Smartphone gespielt werden können.</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Die Community Computer Corporation stellte Peripherie-Geräte für Großrechner her, wie z.B. Lochkartenleser und -stanzer. In der Vignette kann man einen Lochstreifen mit der dazugehörigen Spule sehen.</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Im Jahr 1933 entstand die Compagnie des Machines Bull aus der 1931 in Paris gegründeten Firma H.W. Egli Bull. Anfangs wurden Drucker und Lochkartenstanzer hergestellt, seit 1951 auch Computer. Durch Zusammenschlüsse mit anderen Firmen ändert sich der Name öfters (Bull-General Electric, Honeywell-Bull, CII-Honeywell-Bull). 1982 erfolgte die Verstaatlichung, bereits 1984 die Reprivatisierung. 2014 wird Bull vom französischen IT-Outsourcing-Dienstleister Atos übernommen.</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Vor über dreißig Jahren begann ein Frankfurter Sammler, hauptberuflich Mediziner, mit großem Elan eine Sammlung „Historischer Wertpapiere“ unter dem Motto „Von der Wiege bis zur Bahre“ aufzubauen. Die interessantesten, teilweise auch ungewöhnlichsten Werte seiner heute sehr umfangreichen Sammlung sind 66 Historische Wertpapiere von Friedhöfen und Bestattungsinstituten, die wir ihnen hier im virtuellen Wertpapiermuseum des EDHAC erstmals vorstellen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a title="Bradford Cemetery" href="http://www.wertpapiermuseum.de/museum_bilder/mf031.jpg" target="_blank"&gt;Bradford Cemetery&lt;/a&gt;, schmucke Friedhofsaktie aus Yorkshire, wo auch der berühmte Pudding herkommt. Die Aktionäre brauchten bei Gründung 1853 nur 3 Pfund und Six Pence einzuzahlen, für die restlichen 6 Pfund, 19 Shilling und Six Pence konnten sie sich bis 1907 - fast 50 Jahre - Zeit lassen. Rückseitig viele Übertragungen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besagter Sammler wurde insbesondere wegen seiner Friedhofsaktien von einigen Sammlerkollegen bestaunt, von anderen belächelt. Wie kann jemand nur Friedhofsaktien sammeln? Und vielleicht auch noch verschenken? Und schon fand sich 1992 in der Fachzeitschrift „Der Wertpapiersammler“ eine herrliche Glosse über einen Sammler der zur Promotion Historischer Wertpapiere Friedhofsaktien verschenkte. So titelte der Bericht: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Friedhofsaktien - ganz neue Erkenntnisse&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Redaktion schätzt sich glücklich, Arnold S. Marketier als neuen Gastautor gewonnen zu haben. Marketier hat sich im Stillen seit Jahren intensiv um die Verbreitung unseres Hobbys ungemein verdient gemacht. Er wird Ihnen seine oft ganz unkonventionellen Ideen zur Promotion des Marktes von Historischen Wertpapieren vorstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie Sie sich denken können, bin ich häufig zu gesellschaftlichen Anlässen eingeladen. Die Leute wissen nämlich, dass ich keine Blumen und keine Flasche Wein mitbringe, sondern ein altes Wertpapier, das ich auf meinen ausgedehnten Reisen, z.B. in England und den USA durch meine zugegebenermaßen guten Beziehungen zum Teil sehr günstig einkaufen kann. Da ich schon jetzt weit mehr Papiere habe, als ich Einladungen entgegennehmen kann, habe ich mich überreden lassen, diesen und ähnliche Geheimtipps einem begrenzten und - wie mir versichert wird - exklusiven Publikum zugänglich zu machen. Die einzigen Einladungen, die ich früher immer ausschlug, waren Beerdigungen. Erst nach dem mir vor ein paar Jahren ein Posten Friedhofsaktien in die Hände fiel, änderte sich meine Haltung grundlegend. Sie wissen selbst, wieviel Erklärungsarbeit nötig ist, auch nur einen einzigen neuen Sammler zu gewinnen. Auf gewöhnlichen Festen musste ich mich oft ärgern, wenn sich Gäste den Erläuterungen zu meinem Gastgeschenk manchmal schon nach zehn oder zwanzig Minuten entzogen. Ganz anders Beerdigungen. Hier habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht. Die Leute sind hier viel aufnahmebereiter. Aber es gibt ein paar Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen: &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Nur Friedhofsaktien in dezenter Aufmachung schenken (nicht in den grellen Farben, wie sie vielleicht auf Haiti üblich sind).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Rahmung unbedingt in Holz, schlichtes schwarz, keinesfalls in eleganter Lackierung oder schwarzem Plastik.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Aktie darf den Hinterbliebenen auf keinen Fall gleich am Anfang überreicht werden.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Kommen Sie nicht zu früh (zu wenig Publikum) und nicht zu spät (begräbnisübliche Endheiterkeit schon zu weit fortgeschritten).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Sprechen Sie, bevor Sie für Ihre Rede um Gehör bitten, kurz mit dem Geistlichen unter vier Augen (über das Wetter oder sonst Unverbindliches); das erhöht sofort Ihre Bedeutung in den Augen der Besucher, von denen die meisten Sie nicht kennen.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Bei Ihrer Gedenkrede sollten Sie den Namen des Verstorbenen bereit haben (notfalls Spickzettel) und am Anfang auch erwähnen; ein paar Worte über die Vergänglichkeit schlechthin, was sofort die Brücke schlägt zu den Wertpapieren untergegangener Unternehmen. Es folgt ein kurzer Abriss über die Preisentwicklung seit 1973 im Vergleich zu Briefmarken, Münzen und Impressionisten mit dem ungefähren Nachholbedarf. Ein kurzer Ausflug zu Friedhofsaktien, spezielle Würdigung des Mitbringsels, führt zu dem traurigen Anlass zurück. Hier ist jetzt etwas Humor durchaus erlaubt, besonders wenn der sich nicht selten für das Ableben des Verstorbenen verantwortliche Chirurg unter den Trauergästen befindet.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Folgender Scherz hat sich ganz gut bewährt: „Dass die Initiatoren und Hauptaktionäre von Friedhofs- und Bestattungsunternehmen aus naheliegenden Gründen meist Mediziner waren, grenzt an üble Nachrede. In Wirklichkeit ist allgemein bekannt, dass sie sich dabei durch Trustees oder sonstige Strohmänner vertreten ließen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend erwähnen Sie das Bedauern, das der Verblichene empfunden haben mag, eben diesem Vortrag nicht beigewohnt haben zu können. Dann: Die Übergabe der gerahmten Friedhofsaktie an den Haupterben. Ich kann mir schon denken, dass mancher Leser diese meine Bemühungen für lächerlich und unpassend hält. Er mag sich gesagt sein lassen, dass trotz steigender Lebenserwartung die Zahl der Begräbnisse unablässig zunehmen wird, und ich, wenn es sich einrichten lässt, auf seiner Veranstaltung vielleicht das letzte Wort haben könnte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</text>
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&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a title="Bradford Cemetery" href="http://www.wertpapiermuseum.de/museum_bilder/mf031.jpg" target="_blank"&gt;Bradford Cemetery&lt;/a&gt;, schmucke Friedhofsaktie aus Yorkshire, wo auch der berühmte Pudding herkommt. Die Aktionäre brauchten bei Gründung 1853 nur 3 Pfund und Six Pence einzuzahlen, für die restlichen 6 Pfund, 19 Shilling und Six Pence konnten sie sich bis 1907 - fast 50 Jahre - Zeit lassen. Rückseitig viele Übertragungen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besagter Sammler wurde insbesondere wegen seiner Friedhofsaktien von einigen Sammlerkollegen bestaunt, von anderen belächelt. Wie kann jemand nur Friedhofsaktien sammeln? Und vielleicht auch noch verschenken? Und schon fand sich 1992 in der Fachzeitschrift „Der Wertpapiersammler“ eine herrliche Glosse über einen Sammler der zur Promotion Historischer Wertpapiere Friedhofsaktien verschenkte. So titelte der Bericht: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Friedhofsaktien - ganz neue Erkenntnisse&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Redaktion schätzt sich glücklich, Arnold S. Marketier als neuen Gastautor gewonnen zu haben. Marketier hat sich im Stillen seit Jahren intensiv um die Verbreitung unseres Hobbys ungemein verdient gemacht. Er wird Ihnen seine oft ganz unkonventionellen Ideen zur Promotion des Marktes von Historischen Wertpapieren vorstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie Sie sich denken können, bin ich häufig zu gesellschaftlichen Anlässen eingeladen. Die Leute wissen nämlich, dass ich keine Blumen und keine Flasche Wein mitbringe, sondern ein altes Wertpapier, das ich auf meinen ausgedehnten Reisen, z.B. in England und den USA durch meine zugegebenermaßen guten Beziehungen zum Teil sehr günstig einkaufen kann. Da ich schon jetzt weit mehr Papiere habe, als ich Einladungen entgegennehmen kann, habe ich mich überreden lassen, diesen und ähnliche Geheimtipps einem begrenzten und - wie mir versichert wird - exklusiven Publikum zugänglich zu machen. Die einzigen Einladungen, die ich früher immer ausschlug, waren Beerdigungen. Erst nach dem mir vor ein paar Jahren ein Posten Friedhofsaktien in die Hände fiel, änderte sich meine Haltung grundlegend. Sie wissen selbst, wieviel Erklärungsarbeit nötig ist, auch nur einen einzigen neuen Sammler zu gewinnen. Auf gewöhnlichen Festen musste ich mich oft ärgern, wenn sich Gäste den Erläuterungen zu meinem Gastgeschenk manchmal schon nach zehn oder zwanzig Minuten entzogen. Ganz anders Beerdigungen. Hier habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht. Die Leute sind hier viel aufnahmebereiter. Aber es gibt ein paar Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen: &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Nur Friedhofsaktien in dezenter Aufmachung schenken (nicht in den grellen Farben, wie sie vielleicht auf Haiti üblich sind).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Rahmung unbedingt in Holz, schlichtes schwarz, keinesfalls in eleganter Lackierung oder schwarzem Plastik.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Aktie darf den Hinterbliebenen auf keinen Fall gleich am Anfang überreicht werden.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Kommen Sie nicht zu früh (zu wenig Publikum) und nicht zu spät (begräbnisübliche Endheiterkeit schon zu weit fortgeschritten).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Sprechen Sie, bevor Sie für Ihre Rede um Gehör bitten, kurz mit dem Geistlichen unter vier Augen (über das Wetter oder sonst Unverbindliches); das erhöht sofort Ihre Bedeutung in den Augen der Besucher, von denen die meisten Sie nicht kennen.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Bei Ihrer Gedenkrede sollten Sie den Namen des Verstorbenen bereit haben (notfalls Spickzettel) und am Anfang auch erwähnen; ein paar Worte über die Vergänglichkeit schlechthin, was sofort die Brücke schlägt zu den Wertpapieren untergegangener Unternehmen. Es folgt ein kurzer Abriss über die Preisentwicklung seit 1973 im Vergleich zu Briefmarken, Münzen und Impressionisten mit dem ungefähren Nachholbedarf. Ein kurzer Ausflug zu Friedhofsaktien, spezielle Würdigung des Mitbringsels, führt zu dem traurigen Anlass zurück. Hier ist jetzt etwas Humor durchaus erlaubt, besonders wenn der sich nicht selten für das Ableben des Verstorbenen verantwortliche Chirurg unter den Trauergästen befindet.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Folgender Scherz hat sich ganz gut bewährt: „Dass die Initiatoren und Hauptaktionäre von Friedhofs- und Bestattungsunternehmen aus naheliegenden Gründen meist Mediziner waren, grenzt an üble Nachrede. In Wirklichkeit ist allgemein bekannt, dass sie sich dabei durch Trustees oder sonstige Strohmänner vertreten ließen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend erwähnen Sie das Bedauern, das der Verblichene empfunden haben mag, eben diesem Vortrag nicht beigewohnt haben zu können. Dann: Die Übergabe der gerahmten Friedhofsaktie an den Haupterben. Ich kann mir schon denken, dass mancher Leser diese meine Bemühungen für lächerlich und unpassend hält. Er mag sich gesagt sein lassen, dass trotz steigender Lebenserwartung die Zahl der Begräbnisse unablässig zunehmen wird, und ich, wenn es sich einrichten lässt, auf seiner Veranstaltung vielleicht das letzte Wort haben könnte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</text>
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                <text>Gründeranteilschein (Part de Fondateur) No. 501 vom 15. Januar 1957 ohne Nennwert</text>
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          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Informationstechnologie-Unternehmen&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Das 1986 gegründete Unternehmen Conner Peripherals Inc. stellte Festplatten für PCs her. Ab 1993 wurden auch Bandlaufwerke angeboten. 1996 verschmolz Conner Peripherals mit dem Festplattenhersteller Seagate.</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Die Firma Cray Research Inc. wurde 1972 zur Herstellung von Supercomputern gegründet. Der erste vorgestellte Computer Cray-1 war zu dieser Zeit der schnellste Computer der Welt. 1989 erfolgte die Gründung von Cray Computer Corporation als Spin-Off von Cray Research. Schlechte Verkaufszahlen führten 1995 zur Insolvenz der Gesellschaft. 1996 übernahm Silicon Graphics Cray Research. Im Jahre 2000 entstand Cray Inc., als die Tera Computer Company die Cray Research von Silicon Graphics übernommen hatte. Cray Inc. stellt neben Supercomputern auch Datenspeicher her.</text>
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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Friedhofsgesellschaften und Bestattungsinstituten&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Vor über dreißig Jahren begann ein Frankfurter Sammler, hauptberuflich Mediziner, mit großem Elan eine Sammlung „Historischer Wertpapiere“ unter dem Motto „Von der Wiege bis zur Bahre“ aufzubauen. Die interessantesten, teilweise auch ungewöhnlichsten Werte seiner heute sehr umfangreichen Sammlung sind 66 Historische Wertpapiere von Friedhöfen und Bestattungsinstituten, die wir ihnen hier im virtuellen Wertpapiermuseum des EDHAC erstmals vorstellen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a title="Bradford Cemetery" href="http://www.wertpapiermuseum.de/museum_bilder/mf031.jpg" target="_blank"&gt;Bradford Cemetery&lt;/a&gt;, schmucke Friedhofsaktie aus Yorkshire, wo auch der berühmte Pudding herkommt. Die Aktionäre brauchten bei Gründung 1853 nur 3 Pfund und Six Pence einzuzahlen, für die restlichen 6 Pfund, 19 Shilling und Six Pence konnten sie sich bis 1907 - fast 50 Jahre - Zeit lassen. Rückseitig viele Übertragungen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besagter Sammler wurde insbesondere wegen seiner Friedhofsaktien von einigen Sammlerkollegen bestaunt, von anderen belächelt. Wie kann jemand nur Friedhofsaktien sammeln? Und vielleicht auch noch verschenken? Und schon fand sich 1992 in der Fachzeitschrift „Der Wertpapiersammler“ eine herrliche Glosse über einen Sammler der zur Promotion Historischer Wertpapiere Friedhofsaktien verschenkte. So titelte der Bericht: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Friedhofsaktien - ganz neue Erkenntnisse&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Redaktion schätzt sich glücklich, Arnold S. Marketier als neuen Gastautor gewonnen zu haben. Marketier hat sich im Stillen seit Jahren intensiv um die Verbreitung unseres Hobbys ungemein verdient gemacht. Er wird Ihnen seine oft ganz unkonventionellen Ideen zur Promotion des Marktes von Historischen Wertpapieren vorstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie Sie sich denken können, bin ich häufig zu gesellschaftlichen Anlässen eingeladen. Die Leute wissen nämlich, dass ich keine Blumen und keine Flasche Wein mitbringe, sondern ein altes Wertpapier, das ich auf meinen ausgedehnten Reisen, z.B. in England und den USA durch meine zugegebenermaßen guten Beziehungen zum Teil sehr günstig einkaufen kann. Da ich schon jetzt weit mehr Papiere habe, als ich Einladungen entgegennehmen kann, habe ich mich überreden lassen, diesen und ähnliche Geheimtipps einem begrenzten und - wie mir versichert wird - exklusiven Publikum zugänglich zu machen. Die einzigen Einladungen, die ich früher immer ausschlug, waren Beerdigungen. Erst nach dem mir vor ein paar Jahren ein Posten Friedhofsaktien in die Hände fiel, änderte sich meine Haltung grundlegend. Sie wissen selbst, wieviel Erklärungsarbeit nötig ist, auch nur einen einzigen neuen Sammler zu gewinnen. Auf gewöhnlichen Festen musste ich mich oft ärgern, wenn sich Gäste den Erläuterungen zu meinem Gastgeschenk manchmal schon nach zehn oder zwanzig Minuten entzogen. Ganz anders Beerdigungen. Hier habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht. Die Leute sind hier viel aufnahmebereiter. Aber es gibt ein paar Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen: &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Nur Friedhofsaktien in dezenter Aufmachung schenken (nicht in den grellen Farben, wie sie vielleicht auf Haiti üblich sind).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Rahmung unbedingt in Holz, schlichtes schwarz, keinesfalls in eleganter Lackierung oder schwarzem Plastik.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Aktie darf den Hinterbliebenen auf keinen Fall gleich am Anfang überreicht werden.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Kommen Sie nicht zu früh (zu wenig Publikum) und nicht zu spät (begräbnisübliche Endheiterkeit schon zu weit fortgeschritten).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Sprechen Sie, bevor Sie für Ihre Rede um Gehör bitten, kurz mit dem Geistlichen unter vier Augen (über das Wetter oder sonst Unverbindliches); das erhöht sofort Ihre Bedeutung in den Augen der Besucher, von denen die meisten Sie nicht kennen.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Bei Ihrer Gedenkrede sollten Sie den Namen des Verstorbenen bereit haben (notfalls Spickzettel) und am Anfang auch erwähnen; ein paar Worte über die Vergänglichkeit schlechthin, was sofort die Brücke schlägt zu den Wertpapieren untergegangener Unternehmen. Es folgt ein kurzer Abriss über die Preisentwicklung seit 1973 im Vergleich zu Briefmarken, Münzen und Impressionisten mit dem ungefähren Nachholbedarf. Ein kurzer Ausflug zu Friedhofsaktien, spezielle Würdigung des Mitbringsels, führt zu dem traurigen Anlass zurück. Hier ist jetzt etwas Humor durchaus erlaubt, besonders wenn der sich nicht selten für das Ableben des Verstorbenen verantwortliche Chirurg unter den Trauergästen befindet.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Folgender Scherz hat sich ganz gut bewährt: „Dass die Initiatoren und Hauptaktionäre von Friedhofs- und Bestattungsunternehmen aus naheliegenden Gründen meist Mediziner waren, grenzt an üble Nachrede. In Wirklichkeit ist allgemein bekannt, dass sie sich dabei durch Trustees oder sonstige Strohmänner vertreten ließen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend erwähnen Sie das Bedauern, das der Verblichene empfunden haben mag, eben diesem Vortrag nicht beigewohnt haben zu können. Dann: Die Übergabe der gerahmten Friedhofsaktie an den Haupterben. Ich kann mir schon denken, dass mancher Leser diese meine Bemühungen für lächerlich und unpassend hält. Er mag sich gesagt sein lassen, dass trotz steigender Lebenserwartung die Zahl der Begräbnisse unablässig zunehmen wird, und ich, wenn es sich einrichten lässt, auf seiner Veranstaltung vielleicht das letzte Wort haben könnte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</text>
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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Informationstechnologie-Unternehmen&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Die Aktiengesellschaft wurde 1988 gegründet und im März 1993 im Freiverkehr der Börse München eingeführt. Die hochfliegenden Erwartungen im Geschäft mit EDV-Programmen und -Schulungen erfüllten sich nicht: Mitte der 90er Jahre ging die Firma in Konkurs.</text>
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Sollte dem Dateinamen der Abbildung entsprechen, z.B. mf001.jpg</description>
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                <text>Sammelaktie Nr. 203459 vom September 1992 über 20 x 50 DM</text>
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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Friedhofsgesellschaften und Bestattungsinstituten&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Vor über dreißig Jahren begann ein Frankfurter Sammler, hauptberuflich Mediziner, mit großem Elan eine Sammlung „Historischer Wertpapiere“ unter dem Motto „Von der Wiege bis zur Bahre“ aufzubauen. Die interessantesten, teilweise auch ungewöhnlichsten Werte seiner heute sehr umfangreichen Sammlung sind 66 Historische Wertpapiere von Friedhöfen und Bestattungsinstituten, die wir ihnen hier im virtuellen Wertpapiermuseum des EDHAC erstmals vorstellen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a title="Bradford Cemetery" href="http://www.wertpapiermuseum.de/museum_bilder/mf031.jpg" target="_blank"&gt;Bradford Cemetery&lt;/a&gt;, schmucke Friedhofsaktie aus Yorkshire, wo auch der berühmte Pudding herkommt. Die Aktionäre brauchten bei Gründung 1853 nur 3 Pfund und Six Pence einzuzahlen, für die restlichen 6 Pfund, 19 Shilling und Six Pence konnten sie sich bis 1907 - fast 50 Jahre - Zeit lassen. Rückseitig viele Übertragungen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besagter Sammler wurde insbesondere wegen seiner Friedhofsaktien von einigen Sammlerkollegen bestaunt, von anderen belächelt. Wie kann jemand nur Friedhofsaktien sammeln? Und vielleicht auch noch verschenken? Und schon fand sich 1992 in der Fachzeitschrift „Der Wertpapiersammler“ eine herrliche Glosse über einen Sammler der zur Promotion Historischer Wertpapiere Friedhofsaktien verschenkte. So titelte der Bericht: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Friedhofsaktien - ganz neue Erkenntnisse&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Redaktion schätzt sich glücklich, Arnold S. Marketier als neuen Gastautor gewonnen zu haben. Marketier hat sich im Stillen seit Jahren intensiv um die Verbreitung unseres Hobbys ungemein verdient gemacht. Er wird Ihnen seine oft ganz unkonventionellen Ideen zur Promotion des Marktes von Historischen Wertpapieren vorstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie Sie sich denken können, bin ich häufig zu gesellschaftlichen Anlässen eingeladen. Die Leute wissen nämlich, dass ich keine Blumen und keine Flasche Wein mitbringe, sondern ein altes Wertpapier, das ich auf meinen ausgedehnten Reisen, z.B. in England und den USA durch meine zugegebenermaßen guten Beziehungen zum Teil sehr günstig einkaufen kann. Da ich schon jetzt weit mehr Papiere habe, als ich Einladungen entgegennehmen kann, habe ich mich überreden lassen, diesen und ähnliche Geheimtipps einem begrenzten und - wie mir versichert wird - exklusiven Publikum zugänglich zu machen. Die einzigen Einladungen, die ich früher immer ausschlug, waren Beerdigungen. Erst nach dem mir vor ein paar Jahren ein Posten Friedhofsaktien in die Hände fiel, änderte sich meine Haltung grundlegend. Sie wissen selbst, wieviel Erklärungsarbeit nötig ist, auch nur einen einzigen neuen Sammler zu gewinnen. Auf gewöhnlichen Festen musste ich mich oft ärgern, wenn sich Gäste den Erläuterungen zu meinem Gastgeschenk manchmal schon nach zehn oder zwanzig Minuten entzogen. Ganz anders Beerdigungen. Hier habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht. Die Leute sind hier viel aufnahmebereiter. Aber es gibt ein paar Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen: &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Nur Friedhofsaktien in dezenter Aufmachung schenken (nicht in den grellen Farben, wie sie vielleicht auf Haiti üblich sind).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Rahmung unbedingt in Holz, schlichtes schwarz, keinesfalls in eleganter Lackierung oder schwarzem Plastik.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Aktie darf den Hinterbliebenen auf keinen Fall gleich am Anfang überreicht werden.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Kommen Sie nicht zu früh (zu wenig Publikum) und nicht zu spät (begräbnisübliche Endheiterkeit schon zu weit fortgeschritten).&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Sprechen Sie, bevor Sie für Ihre Rede um Gehör bitten, kurz mit dem Geistlichen unter vier Augen (über das Wetter oder sonst Unverbindliches); das erhöht sofort Ihre Bedeutung in den Augen der Besucher, von denen die meisten Sie nicht kennen.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Bei Ihrer Gedenkrede sollten Sie den Namen des Verstorbenen bereit haben (notfalls Spickzettel) und am Anfang auch erwähnen; ein paar Worte über die Vergänglichkeit schlechthin, was sofort die Brücke schlägt zu den Wertpapieren untergegangener Unternehmen. Es folgt ein kurzer Abriss über die Preisentwicklung seit 1973 im Vergleich zu Briefmarken, Münzen und Impressionisten mit dem ungefähren Nachholbedarf. Ein kurzer Ausflug zu Friedhofsaktien, spezielle Würdigung des Mitbringsels, führt zu dem traurigen Anlass zurück. Hier ist jetzt etwas Humor durchaus erlaubt, besonders wenn der sich nicht selten für das Ableben des Verstorbenen verantwortliche Chirurg unter den Trauergästen befindet.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Folgender Scherz hat sich ganz gut bewährt: „Dass die Initiatoren und Hauptaktionäre von Friedhofs- und Bestattungsunternehmen aus naheliegenden Gründen meist Mediziner waren, grenzt an üble Nachrede. In Wirklichkeit ist allgemein bekannt, dass sie sich dabei durch Trustees oder sonstige Strohmänner vertreten ließen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend erwähnen Sie das Bedauern, das der Verblichene empfunden haben mag, eben diesem Vortrag nicht beigewohnt haben zu können. Dann: Die Übergabe der gerahmten Friedhofsaktie an den Haupterben. Ich kann mir schon denken, dass mancher Leser diese meine Bemühungen für lächerlich und unpassend hält. Er mag sich gesagt sein lassen, dass trotz steigender Lebenserwartung die Zahl der Begräbnisse unablässig zunehmen wird, und ich, wenn es sich einrichten lässt, auf seiner Veranstaltung vielleicht das letzte Wort haben könnte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Die 1931 eingetragene Gesellschaft mit Sitz in Delaware stellte in  Muskogee (Oklohoma) von J. W. De Camp patentierte, luftdichte Glassärge her. DasKapital der Gesellschaft betrug 1926 25 Mio. Dollar.</text>
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                  <text>&lt;strong&gt;Historische Wertpapiere von Informationstechnologie-Unternehmen&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Die hier gezeigte Sammlung von 60 Historischen Wertpapieren aus der Welt der Informationstechnologie (IT-Werte) wurde im Laufe von rund 20 Jahren von einem schwäbischen Informatiker und Sammler zusammengetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als schwäbischer Sammler will man nicht allzu viel Geld für das Hobby „Historische Wertpapiere“ ausgeben. Wenn man Wertpapiere von Firmen der Branche Informationstechnologie sammelt, in der man selber beruflich tätig ist, dann sind einem viele Firmen bekannt, deren alte Wertpapiere auf dem Markt sind. Das spart Zeit bei der Recherche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu anderen Sammelgebieten sind die Preise für Historische Wertpapiere von Gesellschaften aus der Informationstechnologie im Allgemeinen sehr moderat. Und obwohl die IT- Branche relativ jung ist, gibt es doch weltweit eine mindestens dreistellige Anzahl alter Wertpapiere von mehr oder weniger bekannten Firmen, die dem Bereich Informationstechnologie verbunden waren oder sind. Somit kann man relativ schnell eine kleine Sammlung zu dieser Thematik aufbauen. Nachdem heute die Welt der Informationstechnologie mit der Telekommunikation zusammenwächst, kann die Sammlung der IT-Werte gern auch um dieses Thema erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Durchblättern dieser Sammlung von 60 Wertpapieren fallen mir persönlich immer wieder meine Berührungspunkte mit verschiedenen Informationstechnologie-Firmen ein, hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Computerunterricht in Wirtschaftsgymnasium mit Computern von &lt;strong&gt;Commodore&lt;/strong&gt; (mit Musikkassette als Speichermedium) und &lt;strong&gt;Olivetti&lt;/strong&gt; (mit 8-Zoll-Diskette)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erster eigener Homecomputer von &lt;strong&gt;Schneider&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerzeitschriften von &lt;strong&gt;Markt &amp;amp; Technik&lt;/strong&gt; gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Während des Studiums wurde an der Hochschule der alte &lt;strong&gt;Sperry-Rand&lt;/strong&gt;-Großrechner (mit Lochkarten) durch einen IBM-Großrechner (mit Bildschirm-Terminals) ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorstellungsgespräch bei &lt;strong&gt;Nixdorf&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ITT&lt;/strong&gt; Xtra-PC an der ersten Arbeitsstelle mit Zugriff auf den &lt;strong&gt;IBM&lt;/strong&gt;-Großrechner, &lt;strong&gt;Intel&lt;/strong&gt;-Prozessor und Microsoft-Betriebssystem, spätere PCs kommen von &lt;strong&gt;Dell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;HP&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unsere &lt;strong&gt;Digital Equipment&lt;/strong&gt;-Server mit &lt;strong&gt;Motorola&lt;/strong&gt;-Prozessoren waren im &lt;strong&gt;DEC&lt;/strong&gt;-Raum aufgebaut, von manchen als Deck-Raum missverstanden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In unserer Systemprogrammierung war ein Kollege ausschließlich für &lt;strong&gt;die Xerox&lt;/strong&gt;-Drucker zuständig&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von ITT-Netzwerkrechnern, die von &lt;strong&gt;NCR&lt;/strong&gt; produziert wurden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Multiprotokoll-Routern der Firma &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;StorageTek&lt;/strong&gt;-Magnetbandrobotersysteme im Rechenzentrum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Konfiguration von Firewalls der Firmen &lt;strong&gt;Sun&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Lucent&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;ADP&lt;/strong&gt; übernimmt die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projekte zusammen mit &lt;strong&gt;EDS&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzung des &lt;strong&gt;Yahoo&lt;/strong&gt;-Webportals&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wilhelm Leiter&lt;/p&gt;</text>
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              <text>Michael Dell gründete 1984 seine Firma, die 1985 mit der Entwicklung eigener PCs begann. 1988 erfolgte der Börsengang. Seit 1996 können Dell-Produkte übers Internet bestellt werden. 2013 erfolgte das Delisting der Dell-Aktie an der NASDAQ. 2015 hat Dell angekündigt, den Speicherspezialisten EMC zu übernehmen.</text>
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Sollte dem Dateinamen der Abbildung entsprechen, z.B. mf001.jpg</description>
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                  <text>&lt;strong&gt;250 Jahre Versicherungsgeschichte auf Aktien&lt;/strong&gt;</text>
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                  <text>&lt;p&gt;Der Düsseldorfer Versicherungsexperte Klaus Schiefer betreibt seit vielen Jahrzehnten ein exklusives und berufsbezogenes Hobby: Er sammelt seit 30 Jahren „Historische Wertpapiere“ von Versicherungsgesellschaften. Historische Wertpapiere, auch Nonvaleurs genannt, sind alte Aktien und Anleihen ohne Börsenwert, also alte Urkunden, die bei Sammlern durchaus hoch im Kurs stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schiefer hat sich in seiner Sammelleidenschaft schon frühzeitig auf Assekuranzwerte spezialisiert und mittlerweile eine umfangreiche Sammlung aufgebaut. Dennoch ist er immer noch auf der Suche nach unbekannten Wertpapieren und Emissionen aus der Assekuranz, da bisher noch nicht von jeder Aktiengesellschaft, die in Börsenhandbüchern gelistet sind, ein Sammlerstück bekannt geworden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wertpapierhandelsgesetz erklärt allgemeingültig, dass ein Wertpapier eine Art Urkunde ist, die ein Vermögensanteilsrecht oder ein Gläubigerrecht verbrieft (Aktien, Anteilscheine, Schuldverschreibungen, Optionsscheine, Mitgliedsscheine, etc.).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einigen Jahren beschloss Klaus Schiefer in einem katalogähnlichen Fachbuch unter dem Arbeitstitel „250 Jahre Versicherungsgeschichte auf Aktien 1765 – 2015“ die Geschichte der Deutschen Versicherungsgesellschaften dokumentiert mit Historischen Wertpapieren darzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für das Vorwort konnte er Dr. Marc Surminski von der Zeitschrift für Versicherungswesen gewinnen, das gemeinsame Credo: Versicherungen sind ein unsichtbares Produkt. Versicherungsaktien machen es sichtbar. In Versicherungsaktien spiegelt sich höchst anschaulich die Geschichte der Assekuranz wider.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Börse und Versicherungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Börse und Versicherungsunternehmen haben eine symbiotische Beziehung. Einerseits sind viele Versicherungsgesellschaften an der Börse notiert, andererseits suchen Versicherungen an der Börse immer Geldanlagemöglichkeiten für verschiedene Fristigkeiten. Das ist sogar eine gesetzliche Auflage für Versicherungen: täglich die Geldansprüche aus den Versicherungsverträgen gewährleisten zu können.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Der Versicherungsgedanke&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Versicherungsgedanke, das wirtschaftliche Risiko des zufälligen Untergangs abzusichern, findet sich schon in der Frühform der Familie, der Gilden oder Gefahrengemeinschaften.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1692 entwickelte sich das Kaffeehaus Lloyds zu einem Versicherer, der in der heutigen Zeit dafür bekannt ist, dass alles versicherbar ist (gegen entsprechende Prämie).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;1713 entstand die Hypothese des Gesetzes der „Großen Zahl“: Je größer die beobachtete Masse, desto geringer ist der Zufall (in der statistischen Massenbetrachtung). Je mehr Personen also eine Versicherung abschließen, desto kalkulierbarer und berechenbarer ist der möglicherweise anfallende Schaden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Laufe der Jahrhunderte hat sich in Deutschland die Versicherungslandschaft in drei verschiedene Anbieterkategorien entwickelt: den Versicherungsgesellschaften in Form einer Aktiengesellschaft, den öffentlichen (staatlichen) Anstalten und den Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;1765 wurden in Berlin und Hamburg völlig unabhängig voneinander die ersten Aktiengesellschaften gegründet, die auf dem Gebiet der Versicherung tätig wurden. Leider sind von beiden Gesellschaften bisher keine Wertpapiere im Sammlermarkt bekannt geworden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mitte des 19. Jahrhunderts kam es dann zu einem Gründerboom. In den darauf folgenden Jahrzehnten entstanden etwa 30 Versicherungsgesellschaften, die sich an heute noch bekannten Versicherungs-Standorten ansiedelten: Aachen, Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Mannheim, Mönchengladbach, München, Neuss, Nürnberg, Stuttgart, Wiesbaden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Schiefers Fachbuch ist eine Fundgrube für Kenner historische Wertpapiere – und eine anregende Lektüre für jeden Leser, der sich für die Geschichte der deutschen Versicherungswirtschaft interessiert. Das Werk beinhaltet auf mehr als 400 Seiten ein Listing von 2189 Wertpapieren von 430 Emittenten, 290 Firmenporträts mit 445 Farbabbildungen – ein Werk nicht nur zum Durchblättern. Es werden nur Assekuranzgesellschaften beschrieben, die während ihrer Geschäftstätigkeit Wertpapiere in einer Deutschen Währung herausgegeben haben und mindestens ein „Beleg“ auf dem Sammlermarkt für „Historische Wertpapiere“ bekannt geworden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch zeigt die Vielfalt der historischen Wertpapiere von Versicherungsgesellschaften. Gleichzeitig liefert es auch einen Abriss der Assekuranzgeschichte, in dem es längst vergessene Gesellschaften über ihre Aktien wieder zum Leben erweckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es illustriert den Weg der kunstvollen Gestaltungsvielfalt des 19. Jahrhunderts in früheren Zeiten mit den besten Graveuren, Stahl- und Kupferstechern und bekannten Malern, die engagiert wurden bei der Gestaltung der Wertpapiere, bis hin in unsere heutige eher nüchterne Welt der symbolischen Darstellung der Geschäftstätigkeit eines Versicherers auf seinen Wertpapieren.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;
&lt;p&gt;Schiefer, Klaus, &lt;a title="Schiefer, Klaus, 250 Jahre Versicherungsgeschichte auf Aktien" href="http://www.wertpapiermuseum.de/museum_bilder/buch250vu.jpg" target="_blank"&gt;250 Jahre Versicherungsgeschichte auf Aktien 1765-2015&lt;/a&gt;, Ein Grundriss durch die Geschichte der Deutschen Versicherungsgesellschaften mit Historischen Wertpapieren, rund 400 Seiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das neue Buch ist erhältlich für 79 € bei:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nonvaleur Concept Klaus Schiefer&lt;br /&gt; Am Röttchen 56&lt;br /&gt; 40468 Düsseldorf&lt;br /&gt; Telefon 0211-422 92 65&lt;br /&gt;&lt;a href="mailto:info@ncks.de"&gt;info@ncks.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://shop.strato.de/epages/219800.sf" target="_blank"&gt;Nonvaleur Concept&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Klaus Schiefers Firma Nonvaleur Concept ist seit mehr als 20 Jahren mit dem Service rund um Historische Wertpapiere befasst. Zu den Schwerpunkten gehören der Handel, die Durchführung von Auktionen unter dem Label AWS Auktionshaus Wertpapiere Sammeln sowie die Erstellung von Gutachten über die Echtheit sowie den Wert von Historischen Wertpapieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Das eWertpapiermuseum des EDHAC stellt Ihnen an dieser Stelle einige repräsentative Exemplare aus der Sammlung von Klaus Schiefer vor.&lt;/h3&gt;</text>
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              <text>1938 Die Deutsche Regierung verspricht beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, das in Österreich entstandene Schuldenerbe von der ganzen deutschen Versicherungswirtschaft getilgt werden sollte. 1939-1940  wurden 180 Millionen Reichsmark in Schuldverschreibungen zu 4 ½% Verzinsung auf den hierfür gegründeten Versicherungsfond begeben.</text>
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